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Ganz gleich, ob T-Bone-, Porterhouse- oder Känguru-Steak, wer sich bereits einige Tage vorher auf den Grillabend mit Freunden vorbereitet, grillt in der Regel besseres Fleisch. Warum? Wegen dem Stress-Faktor. Wer noch am Vormittag für das Grillgut in die Stadt fahren muss, die Marinaden am Nachmittag daheim vorbereitet und am Abend grillt, kann sich den ganzen Tag nicht vor Aufgaben retten.

Was aber, wenn der Supermarkt das gewünschte Steak nicht mehr auf Lager hat, die Marinade nicht sofort gelingt oder die Gäste früher als erwartet aufschlagen? Wer an einem Tag einkauft, danach die Marinaden und Salate vorbereitet und sich am Tag des Grillabends allein darauf konzentrieren kann, spart sich viel Frust und Ärger. Neben der Vorbereitung entscheidet aber auch die Qualität des Grillguts über Gelingen oder Nicht-Gelingen des Abends. Die beliebtesten Steakarten für Grillabende findest du hier.

Steakfleisch perfekt zubereiten

Dicke und dünne Steaks – mehr ist manchmal wirklich mehr

Den ersten Fehler können Hobby-Grillmeister schon im Supermarkt vermeiden – wer dünne Steaks aufs Grillrost liegt, zaubert entweder ein von außen oder innen ansehnliches Stück Fleisch. Damit aber idealerweise sowohl die Kruste als auch das Steak selbst gelingt, besser ein paar Zentimeter mehr in Kauf nehmen. Idealerweise empfehlen sich mindestens zwei Zentimeter, wer sogar bis zu fünf Zentimeter dicke Steaks einholt, kann später zum Tranchier-Messer greifen.

Wenn dem Grill das Thermometer fehlt, isst nicht das Auge mit, sondern das Gesicht. Sobald das Steak den Medium-Grad erreicht, fühlt es sich an wie unsere Nasenspitze. Stirn-Steaks müssen den Grill sofort verlassen, Oberlippen-Fleisch noch länger auf dem Rost verweilen. Um Nase, Stirn und Lippe zu erkennen, empfiehlt es sich, je einen Zeigefinger auf Fleisch und Gesicht zu legen – mit diesem und obigen Grill Tipps gelingt jedes Steak.

Abschließend ein Do-not zum Thema Steak-Grillen: Niemals das Fleisch mit einer Gabel auf dem Grill bearbeiten – andernfalls tritt der wertvolle Fleischsaft aus. Und keinesfalls das Steak öfter als einmal wenden, da es sonst zur Schuhsohle wird und am Besten nicht auf den Teller, sondern in den Müll wandert.